Wanderung

Von versunkenen Brücken & Nagetieren: Biberpfad in Großhau (Hürtgenwald)

Der schöne Hürtgenwald hat nicht nur einen bezaubernden Froschbrunnen und einen tollen Weg mit Holzstegen – nein, dort soll es auch Biber geben. Kleine Spoiler vorweg: wir haben leider keine Biber gesehen, da wir nicht früh genug unterwegs waren. Die Biber sind in der Morgen- oder Abenddämmerung fleißig. Es war aber nicht so schlimm, da uns der Weg gut gefiel und mit einem geländegängigen Buggy gut machbar war. 


Geparkt haben wir auf dem Parkplatz Glockenofen in Großhau. Dort gibt es eine Tafel mit einigem Wissenswerten über Biber.  
Vom Parkplatz aus folgen wir dem Weg links herunter. Das Bibersymbol zeigt uns den Weg an und die Nummer 44, die eigentlich zum Hemmingway-Trail gehört, aber auf der gleichen Route verläuft. Es geht einige ganze Weile stetig bergab, bis wir nach circa 3 Kilometer einen Biberaussichtspunkt erreichen. Auf den Bänken machten wir ein Picknick. Biber oder Biberbauten konnten wir leider nicht entdecken, aber der Ausblick war trotzdem schön. Auch wenn hinter dem Biberausblick leider der ganzer Wald gerodet war.

Nach ausreichender Stärkung geht es auf der asphaltierten Straße weiter entlang. Linkerhand konnten wir dann doch an einem Bachlauf so etwas wie Biberbauten entdecken.

Nach kurzer Zeit gelangen wir an einen Ausläufer der Wehebachtalsperre, die den Weg überflutet hat. Hier geht es also nicht weiter. Soll es aber auch nicht, da der Biberpfad auch wieder kehrt macht. Am „Ufer“ konnten wir uns noch mit einem Einheimischen unterhalten, der uns erklärte, dass die Strecke früher befahren war und eine Brücke hier entlang geht. Die Balustrade der Brücke konnte man tatsächlich noch aus dem Wasser ragen sehen.

Wir kehrten um und wanderten zurück, an der nächsten Gabelungen hielten wir uns rechts (von der linken Seite waren wir gekommen). Nach einigen schweißtreibenden Metern bergauf, verließen wir den vorgegebenen Weg und bogen nach links ab durch den Wald. Der Weg war ebenfalls noch etwas für geländegängige Buggys. Nach circa 1,5 bis 2 Kilometern erreichten wir wieder den Parkplatz.

Rückweg zum Parkplatz
  • 7,7 Kilometer
  • 3 Stunden 
  • geeignet für Buggys

Einkehrmöglichkeiten

Nach getaner Arbeit fuhren wir zu dem 10 Kilometer entfernten Bosselsbacher Hof und stärkten uns dort noch einmal, bevor wir die Reise nach Hause antreten.

Die Adresse des Bosselbacher Hofs: Pfarrer-Dickmann-Str. 45 in 52393 Hürtgenwald – Vossenack

In der Nähe sind außerdem noch der Froschbrunnen in Vossenack zu entdecken sowie der Holzstegeweg Todtenbruch in Raffelsbrand.

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